1980er Jahre – Jahre des sportlichen Erfolgs, Clubanlage wächst

1983 Clubhaus Balkon Richtfest

Erfolgreiche 1980er - 2 x Meister '81 und '84 , 3 x Vize '83, '85, '88

Die Jahre von 1977 bis 1988 waren unter Trainer Willi Wetzel (77 bis 83) und Werner Hofmann (84 bis 94) mit die erfolgreichsten in noch jungen Vereinsgeschichte.

Einen wesentlichen Anteil daran hatte Rolf Burger. Rolf kam 1981 nach Kuppenheim und führte die Mannschaft gleich in seinem ersten Jahr im Trikot der Pumas zu Ihrer dritten Deutschen Meisterschaft gegen seinen alten Verein Comet Durmersheim.

Im Bild: Rolf Burger

Bis 1992 hat er in 245 Spielen 358 Tore für den MSC Puma erzielt und zählt damit bis heute zu den erfolgreichsten Torschützen des Puma. Schaut nach in unserer ewigen Türschützenliste auf unserer Website und öffnet diesem Link:  Ewige Torschützenliste MSC Puma

Im gleichen Zeitraum war er auch Stammspieler der Nationalmannschaft. Er wurde in seiner Zeit mit dem MSC Puma zweimal Deutscher Meister (81/84) und dreimal Vizemeister(83/85/88).

1982 bis 1985: Stehstufenbau, Clubhausbalkon mit Sanitäranlagen, LKW - Garage mit Hausmeisterwohnung, der gelbe Puma -Transporter

Doch auch außerhalb der sportlichen Aktivitäten war man ständig aktiv und bestrebt, die Clubanlage immer mehr zu einem modernen Stadion auszubauen. So wurden im Jahr 1982 die Stehstufen erstellt und schon ein Jahr später folgte die Erweiterung des Clubhauses mit einem Balkon und dem Bau der Außentoiletten.

Foto: 1983 Richtfest Balkon
Foto: 1985 Neubau LKW - Garage mit Hausmeisterwohnung

Nach dem 6:2 Sieg gegen den MSC Pattensen 1984 in Malsch und damit der vierten Deutschen Meisterschaft folgte 1985 später das nächste große Bauprojekt.

 

Rund 180.000 DM wurden unter der Leitung von Bernhard Westermann in den Neubau einer LKW Garage mit Hausmeisterwohnung investiert. Die meisten Arbeiten des Projektes wurden dabei in Eigenleistung erbracht. Die Dachkonstruktion und die Ziegel für den Neubau wurden von Edwin Westermann gesponsert.

Als die Garage fertiggestellt war, machte man sich auf die Suche nach einem Transportmittel für die Motorräder und das Equipment.

Der gelbe Puma - Transporter

Nach intensiver Suche wurde man fündig und erwarb von einem Offenburger Autoverleih einen Mercedes Transporter.

Er entsprach allerdings noch nicht ganz den Anforderungen und so wurde er aufwändig unter Anleitung von Rolf Burger umgebaut und erhielt eine zweite Sitzreihe.

Somit konnten nun sieben Mann zu den Auswärtsspielen fahren. Auch die graue Farbe musste weichen. Er wurde in tagelanger Arbeit komplett abgeschliffen und in „Puma-gelb“ lackiert. So hergerichtet, verrichtete er viele Jahre und zig tausende Kilometer stets zuverlässig seinen Dienst. Mit ihm wurden Spielorte von Südfrankreich bis nach Russland bereist.

1988 Russlandreise

Einige Tage nach dem mit errungenen Vizemeistertitel (Finale 3:6 gegen Taifun Mörsch in Philippsburg), startete der MSC Puma eine weitere große Reise in die Sowjetunion. Am 08. Oktober 1988 hob um 13.00 Uhr eine Aeroflot Maschine am Frankfurter Flughafen Richtung Moskau ab. Mit an Bord eine zwanzigköpfige Delegation des MSC Puma Kuppenheim.

Vor dem Start ins Abenteuer Russland

Der Puma-LKW mit den Motorrädern hatte sich schon vorher auf dem Landweg Richtung Moskau auf den Weg gemacht. Nach der Landung und einer aufwändigen Passkontrolle, damals war die Reise hinter den „Eisernen Vorhang“ noch etwas problematischer, ging es mit dem Bus ins 60 km entfernte Vidnoe. Die Unterbringung erfolgte in einem Arbeiter-Erholungsheim. Nach dem Besuch des Moskauer Staatszirkus, der Besichtigung des Roten Platzes, dem Lenin Mausoleum und einem ersten verlorenen Spiel gegen Metalurg Vidnoe, stand als nächstes Ziel Palanga im Baltikum auf dem Programm.

Von links: Hermann Schneider, Gerd Staatz, Peter Benz (Stepo), Jörg Becker, Roger Gößwein, Dieter Fritz, Hubert Mayer,                            Joachim Prestenbach, Rolf Burger, Roland Nunn, Reinhard Prestel

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